Kommunalwahl 2026
Am 8. März 2026 wählt München seinen Stadtrat - ich kandidiere mit Volt.
Wir treten an für pragmatische Politik, die München voranbringt: sozial gerecht, wirtschaftlich stark, klimafreundlich, digital und in Europa verankert.
Politik braucht uns alle.
Ich kandidiere für den Münchner Stadtrat, weil ich überzeugt bin, dass unsere Demokratie davon lebt, dass Menschen Verantwortung übernehmen und sich einbringen. Wir brauchen eine Politik, die nicht nur von Menschen für Menschen, sondern auch gemeinsam mit Menschen gestaltet wird – transparent, wirksam und nah am Alltag.
Deshalb setze ich mich insbesondere für eine lebendige Demokratie in München ein: starke Bürgerbeteiligung, neue Mitgestaltungsformate für jung und alt und eine vielfältige Stadtgesellschaft – als Grundlage für gesellschaftlichen Zusammenhalt und ein gemeinsam gestaltetes München.
Unsere Maßnahmen für gelebte Demokratie
Demokratie entsteht dort, wo Raum für Mitbestimmung und Vielfalt ist.
Unsere Maßnahmen:
Ausbau geloster Bürgerräte, damit Münchner*innen unabhängig von Herkunft, Bildung oder Zeitressourcen im Laufe ihres Lebens demokratische Prozesse kennenlernen und mitgestalten können
Niederschwellige Beteiligungsformate und effizientere Verfahren, damit Mitwirkung nicht kompliziert oder abschreckend ist, sondern tatsächlich Wirkung entfaltet
Stärkung der Bezirksausschüsse, um politische Entscheidungen näher an die Lebensrealität der Menschen in den Stadtteilen zu bringen
Weiterentwicklung des München-Budgets, damit Bürger*innen konkrete Mittel zur Mitgestaltung ihres Umfelds haben
Ein transparenter Überblick über Beteiligungsmöglichkeiten, etwa über eine zentrale digitale München-Plattform
Frühe demokratische Bildung, durch Jugendräte, schulische Beteiligungshaushalte und eine Senkung des Wahlalters
→ Alle Infos zu unseren Zielen und Maßnahmen für gelebte Demokratie auf der Volt München Website und in unserem Wahlprogramm
Zu mir
Ich bin gebürtige Münchnerin und liebe unsere Stadt - die Isar und den Englischen Garten, die Nähe zu den Bergen, das vielfältige Bildungsangebot von der Volkshochschule bis zur Universität, die lebendige Kulturlandschaft, das Gefühl von Sicherheit auch mitten in der Nacht, die vielfältigen beruflichen Möglichkeiten, oft gut funktionierende Öffis und vor allem die vielen Menschen, die diese Stadt prägen.
Ich arbeite als promovierte Wissenschaftlerin und Beraterin seit vielen Jahren an der Schnittstelle von Komplexität, Systemwandel und Zusammenarbeit, in Organisationen ebenso wie gesellschaftlich. Diese Erfahrung möchte ich in die Kommunalpolitik einbringen: für eine gemeinsam gestaltete, verantwortungsvolle und zukunftsgerichtete Stadtpolitik.
Du findest mich auf dem Wahlzettel auf Listenplatz 6.
Deine Stadt, Deine Erfahrung, Deine Stimme: MunichSense
Was wäre, wenn nicht Politiker*innen definieren, wie die Zukunft aussehen soll – sondern Menschen wie Du?
Unser Beteiligungsprojekt MunichSense lädt Münchner*innen ein, ihre Erfahrungen und Sichtweisen zu teilen. Nicht als Meinungsschlacht, nicht als Debatte. Sondern als ehrliches Erzählen:
Was erlebst Du in unserer Stadt? Was bewegt Dich?
Was läuft gut? Was fehlt? Was macht Dir Sorgen oder Hoffnung?
Wir glauben, dass Demokratie dann lebendig bleibt, wenn Menschen miteinander ins Gespräch kommen. Und dass Zuhören manchmal wichtiger ist als Antworten. In einer Zeit, in der vieles lauter und härter wird, möchten wir herausfinden, was München wirklich beschäftigt – im Alltag, im Miteinander, in den großen Fragen unserer Zeit. Dafür sammeln wir Geschichten aus der Stadt und geben ihnen Raum und Gewicht.
Kampagnen-Blog
Wir färben München lila
Am 8.12., genau drei Monate vor der Kommunalwahl am 8. März 2026, ging es los: Bei Nacht und Regen schwärmten acht Teams aus, um die Stadt lila zu färben. …
Volt München startet Beteiligungsprojekt „MunichSense“
Volt München startet mit MunichSense ein neues Beteiligungsprojekt, das Bürger*innen dazu einlädt, ihre Erfahrungen, Beobachtungen und Perspektiven auf das Leben in München zu teilen. …
Volt bei One Young World
Wie funktioniert Politik über Grenzen hinweg? Wie können Empathie, Dialog und Mut zur Vielschichtigkeit Brücken bauen in unserer Welt? …
Klimaschutz zum Anfassen, Dult-Style
Heute waren wir auf der Klimadult im Luitpoldpark – zwischen Pflanzenwänden, Salatstauden, Glücksrädern, Quizfragen und ganz vielen Ideen, wie Klimaschutz in der Stadt nicht nur möglich, sondern ganz konkret umsetzbar ist. …
Unser Wahlprogramm
Unsere Vision für München ist eine Stadt, die europäisch denkt, lokal handelt und alle Menschen im Blick hat. Eine Stadt, die bezahlbar bleibt, mutig mit den Herausforderungen der Zukunft umgeht und dabei niemanden zurücklässt.
Schwerpunkte unserer Münchner Politik
Bauen & Wohnen
Mobilität
Arbeit & Wirtschaft
Kultur & Leben
Bildung & Betreuung
Gelebte Demokratie
Unsere Grundprinzipien
Europäisches Denken & Handeln
Wirtschaftsfreundlicher Standort
Soziale Gleichberechtigung
Umwelt & Klimaschutz
Faktenbasierte & pragmatische Politik
Intelligente Stadt – einfach und digital
Warum Demokratie
uns alle etwas angeht.
Gedanken zu Gesellschaft, Zugehörigkeit und Verantwortung
Als Komplexitätswissenschaftlerin beschäftige ich mich mit der Frage, wie lebendige Systeme funktionieren: Ökosysteme, soziale Systeme, Organisationen, Gesellschaften. Komplexität bedeutet dabei nicht einfach „kompliziert“, sondern dass viele unterschiedliche Elemente miteinander verbunden sind, sich gegenseitig beeinflussen und nicht zentral steuerbar sind. In solchen Systemen entstehen Ordnung, Stabilität und Wandel nicht durch Kontrolle von oben, sondern durch fortlaufende Aushandlungsprozesse zwischen den Beteiligten. Überträgt man diese Perspektive auf Gesellschaft, wird deutlich, warum Demokratie nicht nur eine politische Präferenz ist - sie ist die einzige Regierungsform, die der Vielschichtigkeit von Gesellschaften gerecht wird. Demokratie ermöglicht es, unterschiedliche Interessen sichtbar zu machen, Spannungen auszuhalten und Interessen immer wieder neu auszuhandeln, statt Entscheidungen von oben und gemäß der Meinung weniger zu treffen. Aus Komplexitätsperspektive ist dieses permanente Aushandeln kein Makel, sondern Abbild der Realität und die Quelle gesellschaftlicher Lern- und Anpassungsfähigkeit.
Gleichzeitig zeigt diese Perspektive, was Demokratie fragil machen kann. Sie lebt nicht allein von Institutionen, Gesetzen oder Wahlen; Demokratie lebt von Beziehungen, Vertrauen und der Erfahrung, dass die eigene Stimme Bedeutung hat. Gesellschaft wird immer auf zwei Ebenen geformt: von oben durch politische Rahmenbedingungen und Entscheidungen – und von unten durch das tägliche Handeln von Menschen, durch Gespräche, Konflikte, Kooperation und Mitgestaltung. Wenn diese beiden Ebenen auseinanderdriften, wenn Politik als etwas „dort oben“ erlebt wird und Menschen sich nicht mehr als Teil des Ganzen verstehen, verliert Demokratie ihre lebendige Grundlage. Aus komplexitätstheoretischer Sicht ist das kein individuelles Versagen, sondern ein strukturelles Problem: Es fehlen Räume, Prozesse und Kulturen, in denen Unterschiedlichkeit nicht reduziert, sondern produktiv bearbeitet werden kann. Demokratie braucht deshalb mehr als gute Programme. Sie braucht Beziehung, Beteiligung und Räume der gemeinsamen Sinn- und Entscheidungsfindung, die Zugehörigkeit ermöglichen, Verantwortung verteilen und kollektives Handeln entstehen lassen. Und sie braucht den Einsatz und die Verantwortung eines jeden von uns, diese Angebote mit Leben zu füllen.
Kontakt
Fragen, Gedanken, Lust auf Austausch? Ich freue mich über eine Nachricht!
Wenn Du Lust hast eine persönliche Erfahrung aus unserer Stadt zu teilen, lade ich Dich ein, bei MunichSense mitzumachen.
Aktuelle Veranstaltungen, Termine und Möglichkeiten uns kennenzulernen finden sich auf der Volt München Website. Folge uns auch gern auf Instagram: Instagram Volt München · Mein Instagram
Und wenn Du Lust hast, MunichSense gemeinsam weiterzuentwickeln oder an anderen innovativen Gesprächs- und Beteiligungsformaten mitzuwirken, lass uns ins Gespräch kommen!