Über mich
Im Kern verstehe ich meine Arbeit als eine Form von Komplexitätsaktivismus: Es geht mir darum, ein tieferes Verständnis dafür, wie lebendige Systeme tatsächlich funktionieren, in die Art zu bringen, wie wir führen, zusammenarbeiten und unsere Organisationen und unsere Gesellschaft gestalten. Die Auseinandersetzung mit der Komplexitätsforschung hat meinen Blick auf die Welt geprägt – hin zu einem Verständnis, in dem Menschen, Beziehungen und Systeme sich fortlaufend gegenseitig beeinflussen. Viele der Herausforderungen unserer Zeit erscheinen mir weniger unlösbar, wenn wir lernen, mit Komplexität besser umzugehen: nicht nur analytisch, sondern auch emotional, relational und körperlich verankert. Diese Haltung zieht sich durch meine Arbeit mit Führungskräften, mein Schreiben und Denken sowie mein politisches Engagement.
Wissenschaftlicher Hintergrund
Mein Weg begann in den Naturwissenschaften. Ich habe Mathematik, Geographie und Ökologie in München, Schweden und Kalifornien studiert und am Centre for Complexity Science am Imperial College London promoviert. In meiner Forschung habe ich mich mit Ökosystemdynamiken, Selbstorganisation, Resilienz und Evolution beschäftigt – also mit der Frage, wie komplexe Systeme sich organisieren, wie das Ganze durch einzelne Individuen und umgekehrt Individuen wieder durch das System geprägt werden.
Beruflicher Weg
Nach meiner wissenschaftlichen Arbeit habe ich mich verstärkt der praktischen Seite von Systemen zugewandt: der Frage, wie Organisationen tatsächlich funktionieren, wie Menschen führen, wie Kultur entsteht und wie Veränderung wirklich gelingt. Ich habe in der Nachhaltigkeitsberatung bei fors.earth gearbeitet, in der Strategieberatung bei McKinsey sowie in der Leadership-Beratung bei Egon Zehnder – mit einem Fokus auf Führung, Teamentwicklung, Unternehmenskultur und dem Umgang mit Komplexität und Unsicherheit.
Der Mensch im Fokus
Was all diese Stationen verbindet, ist mein Interesse daran, wie Menschen gemeinsam Bedeutung und Sinn finden, wie Beziehungen Gemeinschaften und Systeme formen, and wie Ehrlichkeit, Empathie und Präsenz Zugehörigkeit und Veränderung bewirken können. Für mich ist es eine der menschlichsten Aufgaben überhaupt, zu erkennen, was einem wirklich wichtig ist, und dafür einzustehen – in Beziehungen, in Organisationen, in der Gesellschaft. Ohne Kontrolle, ohne Garantien, aber mit Verantwortung.
Ich lebe in München und arbeite international.
-
ext. Leadership Advisory Consultant, Egon Zehnder
ehem. Projektleiterin, McKinsey
Systemische Beratung & Coaching, STIP - Systemisch-Transaktionsanalytisches Institut München
Psychodynamisches Coaching & Facilitation, Complexity Compass
Team Coaching, Hephaistos
Immunity to Chance, Minds at work, Robert Keagan
Essentials of Teaming, Corentus
Hogan Development Suite, Psychological Consultancy
75H Yoga Teacher Training, Jivamukti Yoga
-
PhD Komplexitätswissenschaften, Imperial College London
MSc Ökologie, Umea Universität & UC Berkeley
BSc Mathematik & BSc Geographie, LMU & TU München
Forschungsaufenthalte: UFZ Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung, UC Berkeley, MIT, Umea Universität, LMU München
Lehre: Imperial College London (BSc Physik & MSc Ökologie), LMU München (BSc Geographie), Hochschule Fresenius (MSc Sustainability Management & Leadership)
-
Je nach benötigter Expertise und Kapazität kollaboriere ich für unterschiedliche Projekte mit verschiedenen Partnern wie Let’s Work Magic und The Facilitation Partners.
Ich arbeite außerdem als externe Beraterin bei Egon Zehnder und bin Fellow im thinktank30 des Deutschen Club of Rome.
Interessiert an einer Zusammenarbeit? Kontakt
Kontakt
Interesse an einem Austausch, einer Zusammenarbeit, gemeinsamen Projekten oder einfach einem Gespräch? Ich freue mich über Nachrichten!